Ziel der Therapie ist die Erweiterung der Aufmerksamkeitsspanne für soziale Interaktion. Durch das Mitmachen der individuellen, sich wiederholenden und ritualisierten Verhaltensmuster des Kindes ("Stereotypien") entsteht ein Zugangsweg (eine "Brücke" in unsere Welt), der den Blickkontakt erleichtert und das Interesse des Kindes an gemeinsamen Handlungen und interaktiven Spielen weckt.

Hierbei werden gezielt die spezifischen Interessen des Kindes genutzt, um für das Kind bedeutsame soziales und kommunikatives Lernen zu fördern. Dazu werden in der Therapie angenehme und für das Kind erfolgreiche Interaktionen ermöglicht, so dass es allmählich immer mehr und länger an der gemeinsamen Interaktion, einem Hin und Her wie bei einem Tennisspiel, beteiligt ist.